
{"id":104,"date":"2019-05-11T14:32:22","date_gmt":"2019-05-11T12:32:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ff-kirchberg-am-wechsel.at\/wordpress\/?page_id=104"},"modified":"2019-11-04T09:07:54","modified_gmt":"2019-11-04T08:07:54","slug":"aus-der-chronik","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.ff-kirchberg-am-wechsel.at\/wordpress\/?page_id=104","title":{"rendered":"Aus der Chronik"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"104\" class=\"elementor elementor-104\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-5cad795 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"5cad795\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-552ad05\" data-id=\"552ad05\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-86dbe71 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"86dbe71\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-size: 12pt; font-family: Rubik;\">Seit der Gr\u00fcndung unserer Feuerwehr werden alle Eins\u00e4tze im Buch \u201eStatistik der Rettungsarbeiten der Freiwilligen Feuerwehr zu Kirchberg am Wechsel\u201c und nachfolgend in der \u201eChronik der Freiw. Feuerwehr Kirchberg\u201c festgehalten.<\/span><\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-9fe2e19 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"9fe2e19\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-2ed038c\" data-id=\"2ed038c\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-820e2a6 elementor-widget elementor-widget-accordion\" data-id=\"820e2a6\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"accordion.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-accordion\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-accordion-item\">\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-title-1361\" class=\"elementor-tab-title\" data-tab=\"1\" role=\"button\" aria-controls=\"elementor-tab-content-1361\" aria-expanded=\"false\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon elementor-accordion-icon-left\" aria-hidden=\"true\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-closed\"><i class=\"fas fa-angle-right\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-opened\"><i class=\"fas fa-angle-up\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-accordion-title\" tabindex=\"0\">1874 bis 1897<\/a>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-content-1361\" class=\"elementor-tab-content elementor-clearfix\" data-tab=\"1\" role=\"region\" aria-labelledby=\"elementor-tab-title-1361\"><p><span style=\"color: #b33534; font-size: 12pt;\"><span style=\"font-family: Rubik;\">19. Februar 1874: Erster Brandeinsatz<\/span><\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Das Bauernhaus Ehrenreich in Ofenbach geht in Flammen auf. Die 14 ausger\u00fcckten Kameraden m\u00fcssen zu Fu\u00df zum Brandplatz, da sehr hoher Schnee liegt. Dennoch gelingt es ihnen, durch Herbeischaffen gro\u00dfer Schneemengen den Hausstock zu retten.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">5. April 1874: Gro\u00dfbrand Hammerwerk<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Am Ostersonntag ereignet sich ein Gro\u00dfbrand im Hammerwerk Moser in Ofenbach Nr. 1. Ein \u00dcberegreifen der Flammen auf den nahen Wald sowie auf den Bauernhof Hofer in der N\u00e4he kann verhindert werden. Der Hausstock des Werkes bleibt erhalten. Der Chronist bem\u00e4ngelt die schlechte Leistung der beiden alten Spritzen.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">13. September 1877: Br\u00e4nde in Feistritz<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">An diesem Tag sind gleich zwei Br\u00e4nde in Feistritz zu verzeichnen. Um 16 Uhr r\u00fcckt die Feuerwehr zum Brand des Hauses Mayerhofer aus. Aufgrund von Mannschaftsmangel kann nur eine Spritze eingesetzt werden. Das Haus wird vollst\u00e4ndig einge\u00e4schert.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Kaum eine halbe Stunde nach dem Einr\u00fccken gibt es erneut Feueralarm: Die herrschaftliche Dreschtenne sowie das S\u00e4gewerk brennen. In m\u00fchevoller Arbeit kann das Gatter des S\u00e4gewerkes sowie das angrenzende Gasthaus, dessen Fensterrahmen bereits Feuer gefangen haben, gerettet werden. Die L\u00f6scharbeiten dauern bis sechs Uhr fr\u00fch. Der Chronist berichtet von einer St\u00f6raktion w\u00e4hrend der L\u00f6scharbeiten: <em>\u201eErw\u00e4hnt sei noch, dass w\u00e4hrend des Brandes boshafter Weise das Wasser abgesperrt wurde.\u201c<\/em><\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">30. Dezember 1878: Kirchenbrand Raach<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Am Vorabend des Silvestertages brennt es auf der Raach. <em>\u201eNur durch das th\u00e4tige Eingreifen\u201c<\/em> gelingt es, dass die Kirche, der Pfarrhof und das Gasthaus Wagner erhalten bleiben. Dass das Dach der Kirche, welches schon Feuer gefangen hat, noch rechtzeitig gel\u00f6scht werden kann, ist der Entschlossenheit des Steigers Ferdinand Budeschinsky zu verdanken. Dieser erh\u00e4lt anschlie\u00dfend ein Belobigungsdekret der K.u.K. Bezirkshauptmannschaft.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 14pt;\">29. Juni 1879: Brand und Hochwasser<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Blitzschlag im Brandstatthof Johann Bauer auf der Au. Im str\u00f6menden Regen f\u00e4hrt die L\u00f6schmannschaft auf den Brandplatz. Das brennende Objekt kann teilweise erhalten werden. Da infolge eines Wolkenbruchs die Stra\u00dfen und Br\u00fccken nicht mehr befahrbar sind, muss die Saugspritze im Auwirtshaus zur\u00fcckgelassen werden. Anschlie\u00dfend werden die vom Hochwasser bedrohten Tiere in Sicherheit gebracht. Die im Ort zur\u00fcckgebliebene Mannschaft ist mit der Abwehr des Hochwassers besch\u00e4ftigt, sodass zu einem weiteren Blitzschlag beim Bauernhof Peter Bauer auf der Rams keine L\u00f6schabteilung mehr geschickt werden kann.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">27. Oktober 1884: Brand Hammerwerk<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Im Hammerwerk Karl Konold auf der Au ist ein Brand ausgebrochen. Bei Eintreffen der Feuerwehr steht der \u00f6stliche Werkraum in Vollbrand. Man beschr\u00e4nkt sich auf die Erhaltung des Hauptwerkraumes und der Kohlevorr\u00e4te. Die Schl\u00e4uche erleiden gro\u00dfe Sch\u00e4den durch herumliegende Eisenteile.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">17. September 1889: Brand im Markt<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">\u201eFeuer im Markte\u201c: Auf dem Stallboden des Herrn Samm (Gasthaus Kaiser von \u00d6sterreich) ist Feuer ausgebrochen. Da alle Nachbargeb\u00e4ude mit Schindeln gedeckt sind, l\u00f6st man \u00fcber Telegraph Gro\u00dfalarm aus. Die Feuerwehren aus Otterthal, Feistritz, Aspang und Edlitz eilten zu Hilfe.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">11. Juli 1883: Bauernhofbrand<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Nachmittags entl\u00e4dt sich ein heftiges Gewitter \u00fcber Kirchberg. Ein Blitz schlug in den Heuschober auf der Wiese des Leopold Schabauer ein. Kaum mit den L\u00f6scharbeiten fertig, trifft ein Blitz das Bauerngeh\u00f6ft Franz Leopold in der Grub und z\u00fcndet. Als die L\u00f6schabteilung eintrifft, steht bereits das gesamte Geb\u00e4ude in Brand. Ein aufkommender Wirbelsturm entz\u00fcndet auch das nebenstehende St\u00fcbl. Der Brunnen steht mitten im brennenden Geb\u00e4ude. Die Feuerwehr Otterthal hilft bei den L\u00f6scharbeiten. Infolge der raschen Brandausbreitung k\u00f6nnen Schafe, K\u00e4lber und Schweine nicht mehr gerettet werden.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; font-size: 12pt; color: #b33534;\">23. Februar 1897: Gro\u00dfbrand<\/span><span style=\"font-family: Rubik; font-size: 12pt; color: #b33534;\"> Kreuzbauern<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Knapp nach 21:00 Uhr bemerken Ortsbewohner Feuerschein aus der Richtung der Kreuzbauern, Gem. Molzegg. 25 Mann r\u00fccken mit Handspritze, Feuereimern, Einrei\u00df- und Abr\u00e4umwerkzeug\u00a0 zum Brandplatze ab. Als man bei den Kreuzbauern Patriz Schweighofer und Matth\u00e4us Hatzl eintrifft, stehen beide H\u00e4user bereits in Flammen. Ein grausiges Bild bot sich den M\u00e4nnern: Vier Bewohner sind bereits in den Flammen umgekommen, zwei weitere liegen mit schweren Brandwunden bedeckt etwas abseits (einer davon Landwirt Hatzl, der nach acht qualvollen Tagen im Krankenhaus verstirbt). Ein heftiger Westwind peitscht das Feuer von Dach zu Dach, alle Geb\u00e4ude brennen. Zum Brunnen k\u00f6nnen die M\u00e4nner nicht vordringen, da dieser mitten in den brennenden Geb\u00e4uden steht. Darum steht fast kein Wasser zu Verf\u00fcgung. Der von einigen Schneewechten herbeigeschaffte Schnee erweist sich nur als Tropfen auf dem hei\u00dfen Stein. Den Feuerwehren aus Kirchberg, Otterthal und Feistritz bleibt nichts anderes \u00fcbrig als M\u00f6bel, Kleider und Lebensmittel ins Freie zu schaffen. Das ganze Vieh verbrannte.<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-accordion-item\">\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-title-1362\" class=\"elementor-tab-title\" data-tab=\"2\" role=\"button\" aria-controls=\"elementor-tab-content-1362\" aria-expanded=\"false\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon elementor-accordion-icon-left\" aria-hidden=\"true\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-closed\"><i class=\"fas fa-angle-right\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-opened\"><i class=\"fas fa-angle-up\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-accordion-title\" tabindex=\"0\">1898 bis 1918<\/a>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-content-1362\" class=\"elementor-tab-content elementor-clearfix\" data-tab=\"2\" role=\"region\" aria-labelledby=\"elementor-tab-title-1362\"><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">27. M\u00e4rz 1903: Brandstiftung in Otterthal<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">F\u00fcnf Bauernh\u00e4user stehen in Otterthal durch Brandstiftung in Flammen. Ein Dienstm\u00e4dchen hat aus Bosheit Feuer gelegt. Alle f\u00fcnf Bauernh\u00e4user und zwei St\u00fcbel brennen, durch einen orkanartigen Sturm weiter angefacht, zur G\u00e4nze nieder. Zwei L\u00f6schz\u00fcge aus Kirchberg r\u00fccken mit s\u00e4mtlichen Ger\u00e4ten aus. Fast das ganze Vieh verbrannte, auch zwei Menschenleben sind zu beklagen. Eine weitere Person wird schwer verletzt.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">5. J\u00e4nner 1907: S\u00e4gewerksbrand Molz<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Ein Bote erschien und meldete, dass die Bretters\u00e4ge des Herrn Rupert H\u00fctterer in der Molz in Brand stehe. Sofort wird Alarm \u201eFeuer ausw\u00e4rts\u201c gegeben und ausger\u00fcckt. Durch die hohe Schneelage auf dem Dach des Brandobjektes wird die Ausbreitung verhindert. Der Brand kann rasch lokalisiert werden.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">21. August 1912: S\u00e4gewerksbrand Eisenhuber<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Brand des S\u00e4gewerks Eisenhuber. Beim Eintreffen der Feuerwehr stehen das Maschinenhaus und die S\u00e4gem\u00fchle in hellen Flammen. Erschwerend kommt hinzu, dass der Werkskanal zu dieser Zeit kein Wasser f\u00fchrt und das L\u00f6schwasser somit aus weiterer Entfernung vom Bach geleitet werden muss. Erst nach Eintreffen der Feuerwehr Feistritz kann die L\u00f6schleitung verl\u00e4ngert werden. Die Feuerwehren Aspang und Edlitz erscheinen ohne Ger\u00e4te. Obzwar das Wohngeb\u00e4ude schon Feuer fing, kann es gerettet werden. S\u00e4gewerk und Maschinenhalle sowie Wagenschuppen brennen vollst\u00e4ndig nieder.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">13. M\u00e4rz 1914: Brand in Sachsenbrunn<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Brand des F\u00fcrsterzbisch\u00f6flichen Wirtschaftsgeb\u00e4udes in Sachsenbrunn. Erstmals wird die Benzinmotorspritze verwendet. Nach zwei Stunden kann der Dachstuhlbrand einged\u00e4mmt werden. Die Gast- und Wohnzimmer k\u00f6nnen erhalten werden.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">6. April 1918: Wolfgangskirchenbrand<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Ein Blitz schl\u00e4gt in die Turmspitze der St. Wolfgangskirche und z\u00fcndet. Die Motorspritze wird am Kirchgrabenbach aufgestellt und liefert das L\u00f6schwasser zum Schutz der Nachbargeb\u00e4ude. Ein L\u00f6schen des Dachstuhles ist aufgrund der Geb\u00e4udeh\u00f6he nicht m\u00f6glich. Man beschr\u00e4nkt sich auf die Bergung der Messgew\u00e4nder, Statuen und Kostbarkeiten aus dem Innenraum. Als die Funken bereits durch den Dachraum ins Kircheninnere fallen, befiehlt der Hauptmann, die Kirche zu schlie\u00dfen. Nach Durchbrand des Firstes f\u00e4llt der Dachstuhl ins Kircheninnere. Auch die Glocke schmilzt durch die Hitze und f\u00e4llt herab. Ein Seitentor wird ge\u00f6ffnet, um mit den L\u00f6scharbeiten zu beginnen. Nach drei Stunden ist der Brand einged\u00e4mmt. Die Inneneinrichtung samt Chor und Orgel wird vollst\u00e4ndig zerst\u00f6r<\/span>t.<\/p><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-accordion-item\">\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-title-1363\" class=\"elementor-tab-title\" data-tab=\"3\" role=\"button\" aria-controls=\"elementor-tab-content-1363\" aria-expanded=\"false\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon elementor-accordion-icon-left\" aria-hidden=\"true\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-closed\"><i class=\"fas fa-angle-right\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-opened\"><i class=\"fas fa-angle-up\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-accordion-title\" tabindex=\"0\">1919 bis 1945<\/a>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-content-1363\" class=\"elementor-tab-content elementor-clearfix\" data-tab=\"3\" role=\"region\" aria-labelledby=\"elementor-tab-title-1363\"><p><span style=\"color: #b33534; font-size: 12pt;\">14. Juni 1921: S\u00e4gewerksbrand Eisenhuber<\/span><\/p><p>Wiederum Brand des S\u00e4gewerks Eisenhuber. Durch den Brand erfolgte ein Stromausfall in Kirchberg, welcher das Ausr\u00fccken um 2 Uhr morgens behinderte. Das S\u00e4gewerk ist beim Eintreffen beinahe niedergebrannt. Man kann die Brandausbreitung auf den Holzlagerplatz verhindern. Das Wohnhaus kann gerettet werden.<\/p><p><span style=\"color: #b33534; font-size: 12pt;\">31. J\u00e4nner 1923: Brand einer Holzwarenfabrik<\/span><\/p><p>Brand in der Holzwarenfabrik Quirin auf der Au. Wegen Verz\u00f6gerung des Pferdevorspanns kann erst 45 Minuten sp\u00e4ter ausger\u00fcckt werden. Daher stehen das S\u00e4gewerk und die Holzwarenfabrik beim Eintreffen bereits in hellen Flammen. Sofort wird mit dem Sch\u00fctzen der Nebenobjekte begonnen. Die Strahlungshitze und der Funkenflug sind derart hoch, dass die Strahlrohrf\u00fchrer nur mit essiggetr\u00e4nkten Leinent\u00fcchern vorm Gesicht arbeiten k\u00f6nnen. Der Sturm erschwert zus\u00e4tzlich die L\u00f6scharbeiten.<\/p><p><span style=\"color: #b33534; font-size: 12pt;\">26. November 1925: Gro\u00dfbrand in St. Corona<\/span><\/p><p>Gro\u00dfbrand bei Johann Strobl in St. Corona. Zum ersten Mal wird mit der Kraftfahrspritze ausger\u00fcckt. Leider ist die Beschaffung von L\u00f6schwasser fast unm\u00f6glich, es gibt in St. Corona keine Wasserreserven. Nur die Nebengeb\u00e4ude bleiben erhalten.<\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-size: 12pt; color: #b33534;\">20. M\u00e4rz 1936: Brand Villa Wittels<\/span><\/p><p>Nachdem bereits im Vorjahr die Villa Wittels von einem kleineren Brand betroffen war, ist abermals ein Brand ausgebrochen. Beim Eintreffen steht das Dachgescho\u00df in Flammen. Mit f\u00fcnf Strahlrohren wird der Holzbau gel\u00f6scht. Nach drei Stunden kann der Brand lokalisiert werden.<\/p><p><span style=\"color: #b33534; font-size: 12pt;\">25. Juli 1937: Hochwasser im Markt<\/span><\/p><p>Hochwasseralarm. Die Br\u00fccke beim S\u00e4gewerk Marx wird von den Wassermassen weggerissen und staut sich an der Neuhold-Br\u00fccke an. Mit zwei Flaschenz\u00fcgen m\u00fcssen die Holzteile wegger\u00e4umt werden, um dem Wasser freien Lauf zu geben.<\/p><p><span style=\"color: #b33534; font-size: 12pt;\">1939-1945: 2. Weltkrieg<\/span><\/p><p>Im 2. Weltkrieg werden fast alle M\u00e4nner zwischen 17 und 50 Jahren auf das Schlachtfeld geschickt. Die wenigen Alten \u2013 sie wurden zum Teil zur Feuerwehr dienstverpflichtet \u2013 k\u00f6nnen die so sehr gelichteten Reihen nicht mehr schlie\u00dfen, sodass sogar Frauen und M\u00e4dchen bei der Feuerwehr Dienst tun m\u00fcssen.<\/p><p>Am 2. April mittags r\u00fccken die ersten Russen in Kirchberg ein. Am 8. April ist die Feuerwehr von ihren Ger\u00e4ten befreit, die Autospritze angez\u00fcndet, die Anh\u00e4ng-Motorspritze demoliert, die neue Motorspritze auch besch\u00e4digt, alles, was im Zeughaus war, bis zur letzten Laterne vernichtet.<\/p><p>Gl\u00fccklicherweise hatten einige Feuerwehrkameraden w\u00e4hrend der Kriegswirren nicht nur an ihr eigenes Gut und Leben gedacht, sondern auch manch gutes St\u00fcck aus dem Zeughaus gerettet. Einer hatte die gro\u00dfe Motorpumpe verwahrt, andere Schl\u00e4uche, Leitern und anderes Ger\u00e4t. So kommen nach und nach in alle Richtungen verstreute Ger\u00e4tschaften zum Vorschein. Der Chronist schreibt: <em>\u201eDie Feuerwehr ist wieder auf dem selben Stand wie vor 70 Jahren.\u201c<\/em><\/p><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-accordion-item\">\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-title-1364\" class=\"elementor-tab-title\" data-tab=\"4\" role=\"button\" aria-controls=\"elementor-tab-content-1364\" aria-expanded=\"false\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon elementor-accordion-icon-left\" aria-hidden=\"true\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-closed\"><i class=\"fas fa-angle-right\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-opened\"><i class=\"fas fa-angle-up\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-accordion-title\" tabindex=\"0\">1946 bis 1959<\/a>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-content-1364\" class=\"elementor-tab-content elementor-clearfix\" data-tab=\"4\" role=\"region\" aria-labelledby=\"elementor-tab-title-1364\"><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">18. Februar 1948: Brand in der Molz<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Brand im Wirtschaftsgeb\u00e4ude Burger in der Molz. Ausger\u00fcckt wird mit K\u00fcbelspritze und Pferdeschlitten, da bei -18\u00b0C Pumpe und Schl\u00e4uche eingefroren sind. Das S\u00e4gewerk und Stallgeb\u00e4ude k\u00f6nnen gerettet werden.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"color: #b33534; font-size: 12pt;\"><span style=\"font-family: Rubik;\">30. Mai 1950: Bauernhofbrand Rams<\/span><\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Brand des Bauernhofes Ofner auf der Rams. Das L\u00f6schfahrzeug gibt nach einem Kilometer seinen Geist auf, die Mannschaft eilt zu Fu\u00df zum Brandobjekt. Die Motorspritze wird mit einem Lastwagen nachgebracht. Der Bauernhof wird v\u00f6llig vernichtet.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; font-size: 12pt; color: #b33534;\">30. J\u00e4nner 1951: Brand B\u00e4ckerei Steininger<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Die B\u00e4ckerei Steininger steht in Brand. Durch die N\u00e4he zum Spritzenhaus kann rasch eingegriffen werden, trotzdem wird die Scheune und die Sattlerwerkst\u00e4tte des Patriz Lechner vollkommen vernichtet.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">27. Juni 1954: Jahrhunderthochwasser<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Jahrhunderthochwasser im Raume Kirchberg. Zwei aufeinanderfolgende Wolkenbr\u00fcche zwischen 17:30 Uhr und 18:15 Uhr lassen den Trattenbach zu einem 100 Meter breiten, rei\u00dfenden Strom werden. S\u00e4mtliche Stege und Br\u00fccken, ausgenommen der Neuhold-Br\u00fccke im Markt, werden weggerissen. Gro\u00dfe Mengen an Schnitt- und Blochholz werden von den S\u00e4gewerken weggeschwemmt. Die Notrufe aus der Bev\u00f6lkerung waren bald so zahlreich, dass die Feuerwehr nur mehr zur Rettung von Menschenleben und gef\u00e4hrdeten Viehs eingesetzt werden kann. 12 Personen m\u00fcssen aus ihren von den Fluten eingeschlossenen H\u00e4usern evakuiert werden. Die Stromversorgung ist f\u00fcr einige Tage unterbrochen, die Hauptwasserleitung ist auf eine L\u00e4nge von 60 Metern weggerissen worden. Es entsteht enormer Sachschaden.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">24. J\u00e4nner 1956: S\u00e4gewerksbrand Donhauser<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Ein Brand im S\u00e4gewerk Donhauser wird gemeldet. Obwohl das S\u00e4gewerk aus einem Geb\u00e4udekomplex besteht, und das S\u00e4gest\u00fcberl bereits lichterloh brennt, kann unsere Wehr durch ihr rasches Eingreifen das eigentliche Werk mit den Maschinen sowie die neue Halle retten.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">7. Februar 1959: S\u00e4gewerksbrand Mitteregger<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Wiederum ein S\u00e4gewerksbrand. Diesmal beim S\u00e4gewerk Mitteregger. Beim Eintreffen steht das Objekt bereits in Vollbrand. Die Besitzer k\u00f6nnen gerade noch aus dem brennenden Objekt gerettet werden. Das Geb\u00e4ude wird ein Raub der Flammen, lediglich Schnittholz kann aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-accordion-item\">\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-title-1365\" class=\"elementor-tab-title\" data-tab=\"5\" role=\"button\" aria-controls=\"elementor-tab-content-1365\" aria-expanded=\"false\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon elementor-accordion-icon-left\" aria-hidden=\"true\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-closed\"><i class=\"fas fa-angle-right\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-opened\"><i class=\"fas fa-angle-up\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-accordion-title\" tabindex=\"0\">1960 bis 1971<\/a>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-content-1365\" class=\"elementor-tab-content elementor-clearfix\" data-tab=\"5\" role=\"region\" aria-labelledby=\"elementor-tab-title-1365\"><p><span style=\"color: #b33534; font-size: 12pt; font-family: Rubik;\">26. April 1962: Brand am Goldberg<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Sirenenalarm zum Brandeinsatz in Otterthal. Die Wirtschaft des Peter Gansterer am Goldberg steht in Flammen. Mit Jeep und Bedford r\u00fcckt eine L\u00f6schmannschaft zum Einsatz aus. Da in der N\u00e4he des Brandplatzes kein L\u00f6schwasser zu Verf\u00fcgung steht, legen die M\u00e4nner eine 440 Meter lange Schlauchlinie vom Trattenbach bis zum Brandobjekt am Goldberg. Das Feuer hat bald s\u00e4mtliche Geb\u00e4ude ergriffen. Mehrere Feuerwehren der Umgebung treffen nach und nach ein. In vorbildlicher Zusammenarbeit kann der Brand schlie\u00dflich lokalisiert werden und der Gro\u00dfteil des Viehs und der Hausrat gerettet werden. Der Bauernhof selbst brennt fast vollst\u00e4ndig nieder.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; font-size: 12pt; color: #b33534;\">9. August 1964: Heustadlbrand St. Corona-Stra\u00dfe<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Brand des Heustadels von Leo List auf der St.Corona-Stra\u00dfe im Markt. Durch die gro\u00dfe Hitze m\u00fcssen die H\u00e4user Langthaler und Bauer gesch\u00fctzt werden. Ein neben dem Stadel abgestellter Caterpillar kann nur unter gro\u00dfen Schwierigkeiten gerettet werden. Der Stadel ist nicht mehr zu retten.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">16. Juli 1965: Hochwasser und Murenabg\u00e4nge<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Nach einem schweren Gewitter werden zahlreiche Br\u00fccken und Stege im Ortsgebiet weggerissen und Wehranlagen besch\u00e4digt. An der Ramsstra\u00dfe ereignen sich Murenabg\u00e4nge. Im Baumthal wird der Stall vom Anwesen Wolf versch\u00fcttet und zwei Rinder get\u00f6tet. Die Landeshauptstra\u00dfe wird am Ortsausgang Feistritz auf einer L\u00e4nge von 200 Metern g\u00e4nzlich weggerissen und bleibt tagelang unpassierbar. Der Feuerwehreinsatz nimmt drei Tage in Anspruch.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; font-size: 12pt; color: #b33534;\">23. M\u00e4rz 1967: Sturmeins\u00e4tze<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Im Gasthaus Hofer auf der Tratten wurde durch einen heftigen Sturm eine Giebelmauer eingedr\u00fcckt und ein Teil des Dachstuhls in den Hof geschleudert. Das noch unversehrte restliche Dach wird mit Ketten und Seilen gesichert. Vom Haus des Baumeisters Ringhofer wird der Dachstuhl zur G\u00e4nze heruntergerissen, eine Sicherung ist hier nicht mehr m\u00f6glich.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">15. J\u00e4nner 1968: Hochwasser nach Eissto\u00df<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Hochwasseralarm nach einem Eissto\u00df. Nach einem pl\u00f6tzlichen Temperatursturz wird der Feistritzbach an drei Stellen am Abfluss gehindert. Der Bach tritt aus den Ufern und \u00fcberschwemmt einige Keller. Bei den Wehranlagen Marx und Mitsch werden Sprengungen durch das Feuerwehr-Sprengkommando Wr. Neustadt durchgef\u00fchrt, welche zum Erfolg f\u00fchren.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">15. Mai 1969: Waldbrand Molzegg<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Aus unbekannter Ursache entsteht in Molzegg ein Waldbrand, der etwa 2.000 m\u00b2 eines alten Holzschlages erfasst. Die Flammen drohen auf den angrenzenden Hochwald \u00fcberzugreifen. Hier bew\u00e4hren sich die Tankl\u00f6schfahrzeuge der Kirchberger und mehrerer zu Hilfe gerufener Nachbarfeuerwehren. Nach sechsst\u00fcndiger Arbeit ist der Brand lokalisiert und jede Gefahr gebannt.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; font-size: 12pt; color: #b33534;\">10. August 1971: S\u00e4gewerksbrand Frankenau<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Nachbarschaftliche Hilfe beim Brand des S\u00e4gewerks Frankenau, Gemeinde Thomasberg. Beim Eintreffen steht die gesamte S\u00e4gehalle in Flammen. Der Auftrag der Feuerwehr Kirchberg besteht im Sch\u00fctzen einer Lagerhalle und des Schnittholzplatzes. Trotz Einsatzes der Feuerwehren des gesamten Abschnitts, kann die S\u00e4gehalle nicht gerettet werden.<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-accordion-item\">\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-title-1366\" class=\"elementor-tab-title\" data-tab=\"6\" role=\"button\" aria-controls=\"elementor-tab-content-1366\" aria-expanded=\"false\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon elementor-accordion-icon-left\" aria-hidden=\"true\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-closed\"><i class=\"fas fa-angle-right\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-opened\"><i class=\"fas fa-angle-up\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-accordion-title\" tabindex=\"0\">1972 bis 1989<\/a>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-content-1366\" class=\"elementor-tab-content elementor-clearfix\" data-tab=\"6\" role=\"region\" aria-labelledby=\"elementor-tab-title-1366\"><p><span style=\"font-size: 12pt; color: #b33534; font-family: Rubik;\">1974: Erste Eins\u00e4tze nach Verkehrsunf\u00e4llen<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Im Jahr 1974 die ersten Technischen Eins\u00e4tze nach Verkehrsunf\u00e4llen in der Einsatzstatistik aufscheinen.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"color: #b33534; font-size: 12pt; font-family: Rubik;\">7. Juli 1977: S\u00e4gewerksbrand Marx<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">In der Nacht zum 8. Juli bricht im S\u00e4gewerk Marx im Ortszentrum ein gef\u00e4hrlicher Brand aus. Trotz des sofortigen Eingreifens der Feuerwehren Kirchberg, St. Corona, Feistritz, Otterthal, Edlitz, Aspang und Grimmenstein kann nicht verhindert werden, dass die Halle mit wertvollen Maschinen v\u00f6llig niederbrennt. Es entsteht Sachschaden in Millionenh\u00f6he. Zum Gl\u00fcck ist es windstill, sodass ein \u00dcbergreifen der Flammen auf benachbarte Objekte und das Holzlager verhindert werden kann. Insgesamt stehen 135 Mann mit 14 Fahrzeugen im Einsatz.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"color: #b33534; font-size: 12pt; font-family: Rubik;\">16. Oktober 1980: Traktorunfall<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Ein tragischer Traktorunfall fordert ein Todesopfer. Der Landwirt Josef Kuntner vom Sellhof \u00fcberschl\u00e4gt sich in der N\u00e4he seines Anwesens mit dem Traktor und zieht sich dabei t\u00f6dliche Verletzungen zu.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #b33534;\">20. Juni 1982: Verkehrs<\/span><span style=\"color: #b33534;\">unfall mit Todesopfer<\/span><\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Am Abend ereignet sich auf H\u00f6he Anwesen Leo List ein Verkehrsunfall, der leider auch ein Todesopfer fordert. Obwohl die beiden an dem Unfall beteiligten PKW schwer besch\u00e4digt sind, k\u00f6nnen die Feuerwehrm\u00e4nner alle Insassen, bis auf die Lenkerin, befreien. Zur Rettung dieser muss die FF Aspang alarmiert werden, die bereits hydraulisches Rettungsger\u00e4t verwendet. 3 verletzte Personen werden von der Rettung ins Krankenhaus eingeliefert. Doch f\u00fcr die Mutter der Lenkerin kommt jede Hilfe zu sp\u00e4t. Sie erlitt beim Zusammensto\u00df t\u00f6dliche Verletzungen.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"color: #b33534; font-size: 12pt; font-family: Rubik;\">24. J\u00e4nner 1986: Brand am Eselberg<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Aus unbekannter Ursache kommt es gegen 20 Uhr am Wohnhaus des Landwirts Josef Ressler am Eselberg zu einem Brand, welcher den Einsatz von 8 Feuerwehren zur Folge hat. Beim Eintreffen der FF Kirchberg steht der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Die Feuerwehren aus Penk\/Altendorf, K\u00f6ttlach, Wimpassing, Otterthal, St. Valentin-Landschach, Grafenbach und Prigglitz stehen ebenfalls in Einsatz. Nach rund eineinhalb Stunden kann das Feuer kontrolliert werden, nach 3 Stunden ist das Feuer komplett gel\u00f6scht. Die Feuerwehr Kirchberg \u00fcbernimmt die Brandwache bis in die Nachtstunden. Der Brand kann auf das Wohngeb\u00e4ude beschr\u00e4nkt gehalten werden. Es entsteht nur Sachschaden, Tiere und Menschen bleiben unversehrt.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-size: 12pt; color: #b33534; font-family: Rubik;\">28. Mai 1988: LKW-Unfall am Feistritzsattel<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Ein LKW-Unfall mit schwerwiegenden Folgen ereignet sich gegen 13 Uhr auf der nieder\u00f6sterreichischen Seite des Feistritzsattels. Die Gendarmerie Neunkirchen l\u00f6st \u00fcber Funk in Kirchberg Sirenenalarm aus. Die FF r\u00fcckt mit 17 Mann und 2 Fahrzeugen nach Trattenbach aus. Nach Eintreffen am Unfallort oberhalb des Bauernhauses Kuntner, bietet sich Ihnen ein Bild der Verw\u00fcstung. Vermutlich wegen eines Bremsversagens kam der LKW von der Stra\u00dfe ab und der mitgef\u00fchrte Anh\u00e4nger ist umgest\u00fcrzt. Dieser begrub 3 Personen unter sich. Der Lenker des LKW war bereits verletzt von der Rettung ins Krankenhaus gebracht worden. Nachdem der Anh\u00e4nger mit der Seilwinde gesichert und angehoben wurde, k\u00f6nnen die 3 Personen \u2013 1 Mann, 1 Frau und 1 Kind \u2013 geborgen werden. Leider kann die Not\u00e4rztin des ebenfalls anwesenden Notarzthubschraubers nur mehr den Tod aller Personen feststellen. Die Feuerwehr stellt mit Hilfe eines Krans aus Gloggnitz die Fahrzeuge wieder auf und r\u00e4umt die Unfallstelle.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"color: #b33534; font-size: 12pt; font-family: Rubik;\">Dezember 1988: Brand Pichler, Rams<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Brand des landwirtschaftlichen Betriebs Julius Picher, Rams 49. 49 von 96 Schweinen k\u00f6nnen gerettet werden, die Brandausbreitung auf den Rinderstall kann verhindert werden. 11 Feuerwehren mit 24 Fahrzeugen und 127 Mann stehen im Einsatz.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"color: #b33534; font-size: 12pt; font-family: Rubik;\">11. Juli 1989: Hochwasserkatastrophe in der Molz<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Einer der schlimmsten Eins\u00e4tze in der Geschichte unserer Feuerwehr.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Am Nachmittag gibt es Hochwasseralarm im Raume Molzegg-Kirchberg. Zahlreiche H\u00e4user stehen bereits unter Wasser. Familie Stangl, Tratten, ist eingeschlossen und muss gerettet werden. Eine Mure geht in der Molz bei den \u201edrei H\u00e4usern\u201c ab. Gegen 22 Uhr sind die notwendigsten Sicherungs- und Aufr\u00e4umarbeiten abgeschlossen und man war bereits mit dem Abr\u00fccken besch\u00e4ftigt, als pl\u00f6tzlich wiederum wolkenbruchartiger Regen einsetzt und sich die Gefahr schlagartig erh\u00f6ht.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Infolge eines Stromausfalls bemerken die Kameraden zu sp\u00e4t, dass sich auf dem Hang \u00fcber ihnen eine Mure l\u00f6st. Die Mure rei\u00dft mehrere Feuerwehrkameraden mit sich. Einige mitgerissene Kameraden k\u00f6nnen sich gerade noch festhalten, unser Kamerad Anton Schwarz und Josef Tauchner von der FF St. Corona werden in den hochwasserf\u00fchrenden Molzbach geschwemmt. Noch in der Nacht wird der Notstand ausgerufen. In den Morgenstunden treffen Landesrat Blochberger und Bezirkshauptmann HR Hofer ein. In einer Krisensitzung werden Sofortma\u00dfnahmen beschlossen.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Josef Tauchner wird gegen Mittag, etwa drei Kilometer vom Ungl\u00fccksort bei der Hofer-M\u00fchle am Anger angeschwemmt tot aufgefunden. Von Anton Schwarz fehlt jede Spur. Eine gro\u00df angelegte Suchaktion, die vom Molzbach bis in die Leitha nach Bruck an der Leitha f\u00fchrt, bleibt erfolglos. Erst nach sechs Wochen wird Anton Schwarz bei Sanierungsarbeiten im Molzbach gefunden. Bundesheereinheiten werden zur Schadensbehebung eingesetzt. Der Einsatz dauert acht Tage, \u00fcber 2.000 Arbeitsstunden werden geleistet.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Die Anteilnahme der gesamten Bev\u00f6lkerung und der Feuerwehrkameraden gilt den Familien der Verungl\u00fcckten und findet bei den Begr\u00e4bnisfeierlichkeiten ihren sichtbaren Ausdruck. Eine Welle der Hilfsbereitschaft versuchte, die entstandene Not zu lindern, kann aber nicht \u00fcber die schmerzlichen Verluste hinwegtr\u00f6sten.<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-accordion-item\">\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-title-1367\" class=\"elementor-tab-title\" data-tab=\"7\" role=\"button\" aria-controls=\"elementor-tab-content-1367\" aria-expanded=\"false\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon elementor-accordion-icon-left\" aria-hidden=\"true\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-closed\"><i class=\"fas fa-angle-right\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-opened\"><i class=\"fas fa-angle-up\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-accordion-title\" tabindex=\"0\">1990 bis 2006<\/a>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-content-1367\" class=\"elementor-tab-content elementor-clearfix\" data-tab=\"7\" role=\"region\" aria-labelledby=\"elementor-tab-title-1367\"><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">22. J\u00e4nner 1990: Brand im Burger-F\u00f6hrenwald<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Durch Unachtsamkeit z\u00fcndelnder Kinder kommt es im Burger-F\u00f6hrenwald in Kirchberg zu einem Unterholzbrand. Nach der Verst\u00e4ndigung durch eine Privatperson wird sofort Sirenen- und Piepserlalarm ausgel\u00f6st. 20 Mann r\u00fccken mit drei Fahrzeugen aus, um das brennende Unterholz im Hochwald zu l\u00f6schen. Nach gut einer Stunde kann die 300-400 m\u00b2 gro\u00dfe Fl\u00e4che gel\u00f6scht werden.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">30. August 1992: Schneebergbrand<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Die Feuerwehr Kirchberg wird zu einem Hilfseinsatz auf den Schneeberg gerufen. Dort w\u00fctet ein Gro\u00dfbrand, der bereits gro\u00dfe Waldfl\u00e4chen erfasst hat. Verschiedene L\u00f6sch-, Transport- und Sicherungsarbeiten m\u00fcssen durchgef\u00fchrt werden. In 202 Einsatzstunden von 14 Mann geleistet, waren 667 gefahrene Kilometer zu verzeichnen.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; font-size: 12pt; color: #b33534;\">14. Juli 1995: Gro\u00dfbr\u00e4nde Hasleiten und Eselberg<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Die Feuerwehr Feistritz ruft die Feuerwehren Kirchberg, Aspang, Otterthal, St. Corona und Hochegg zu Hilfe. Das Wirtschaftsgeb\u00e4ude von Josef Haider in der Hasleiten steht wegen eines Blitzschlages in Flammen. Es k\u00f6nnen alle Tiere aus dem brennenden Stall gerettet werden, ein \u00dcbergreifen des Brandes auf das Wohngeb\u00e4ude kann ebenfalls verhindert werden. Das Wirtschaftsgeb\u00e4ude mit allen darin befindlichen Maschinen und Fahrzeugen, sowie das gelagerte Brennholz, wurden ein Raub der Flammen.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Ganz \u00e4hnlich verl\u00e4uft kurze Zeit sp\u00e4ter der Brand des Bauernhauses Herbert Wolf am Eselberg. Vier Feuerwehren k\u00e4mpfen gegen die Flammen, die das Wohnhaus und den angrenzenden Wald bedrohen. Die Wasserversorgung erfolgt ausschlie\u00dflich \u00fcber die Tankl\u00f6schfahrzeuge. Das Wirtschaftsgeb\u00e4ude samt Maschinen und Ger\u00e4t sowie f\u00fcnf Schweine k\u00f6nnen nicht mehr gerettet werden.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">6. J\u00e4nner 1997: Brand Caf\u00e9 Box<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Gegen 23.30 Uhr heult die Sirene. Der Dachstuhl der ehemaligen KFZ-Werkstatt Marx, die zum Teil in ein Cafehaus umgebaut wurde (Cafe Box), steht in hellen Flammen. Mit den drei Nachbarfeuerwehren kann gemeinsam ein \u00dcbergreifen auf die benachbarten Objekte, zwei Gesch\u00e4ftslokale, Nebengeb\u00e4ude, Wohnaus und Schlosserei, verhindert werden. Bis 9 Uhr morgens am n\u00e4chsten Tag bleibt eine Brandsicherheitswache vor Ort.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">21. Juli 1999: Brand im Sellhof<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Durch einen Blitzschlag brennt das Wirtschaftsgeb\u00e4ude von Ernst Morgenbesser im Sellhof. Der Stadel steht binnen k\u00fcrzester Zeit in Vollbrand und wird vollst\u00e4ndig vernichtet, das Wohnhaus und der Stall stehen auch schon in Flammen, k\u00f6nnen aber gerettet werden. Eine Leitung vom Hydranten beim Hause Egerer zum Brandobjekt wird errichtet, liefert aber zu wenig Wasser. Deswegen wird zus\u00e4tzlich zu den Feuerwehren Feistritz und St. Corona noch die FF Otterthal und FF Raach alarmiert. Neben dem Stadel fallen auch die darin befindlichen Maschinen und Ger\u00e4te, sowie einige aufgeschreckte H\u00fchner dem Feuer zum Opfer. Insgesamt stehen f\u00fcnf Feuerwehren im Einsatz. S\u00e4mtliche Lokal- und Tageszeitungen brachten ausf\u00fchrliche Berichte \u00fcber diesen Brandeinsatz.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">30. Juli 2000: Brand im Anglo-Heim<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Knapp vor Mitternacht heult die Sirene. Das unmittelbar neben dem Feuerwehrhaus gelegene sogenannte \u201eAnglo-Heim\u201c steht in Flammen. Sogleich werden die Feuerwehren St. Corona und Feistritz nachalarmiert. Beim Eintreffen steht die Veranda im 1. Stock in Vollbrand. Der Brand kann auf dieses Geb\u00e4udeteil beschr\u00e4nkt gehalten werden und unter Einsatz von Atemschutz gel\u00f6scht werden. Die Brandursache ist zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">18. Juli 2004: Hochwassereinsatz im Markt<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Die Kameraden, die an diesem Sonntag beim Fest der Feuerwehr St. Corona waren, trauen ihren Ohren und Augen nicht. Die FF Kirchberg wird zum Hochwassereinsatz in Kirchberg gerufen. In St. Corona ist von Regen keine Spur. Eine kleine, lokale Gewitterzelle entlud sich direkt \u00fcber dem Markt. Zahlreiche Keller sind auszupumpen. Insgesamt waren 36 Schadstellen zu verzeichnen. 12 Feuerwehren aus der Umgebung sind mit 34 Fahrzeugen und 180 Mann im Einsatz.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">25. Mai 2006: Schwerer Unfall im Sellhof<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Die Feuerwehr wird mit Sirene und Piepserl zu einem Verkehrsunfall mit Menschenrettung gerufen. Die Piepserldurchsage und die R\u00fcckfrage bei der BAZ ergeben nur einen ungef\u00e4hren Einsatzort. Die Angabe lautet: Kuntner Sellhof Richtung Sankt Peter. Da die Feuerwehrkameraden bei der Anfahrt zum Feuerwehrhaus bereits den Christophorus-Hubschrauber und Dr. Rieck Richtung Sellhof ausr\u00fccken sahen, hat sich die FF entschieden, in den Sellhof auszur\u00fccken. Am Steilst\u00fcck zwischen Haus Egerer und Gritsch befindet sich der Notarzthubschrauber. Unterhalb der Stra\u00dfe findet man ein Auto an einem Baum angefahren. Der Notarzt ist bereits beim Unfallauto und informiert den ersten Trupp, dass eine verletzte Person und zwei Tote eingeklemmt sind. Die FF rettet den Verletzten und bringt ihn mit der Schaufeltrage auf die Stra\u00dfe. Dort wird er vom Notarztteam \u00fcbernommen. Er kann noch seinen Namen und seine Adresse sagen, St. Peter. Erst jetzt wird bekannt, dass es sich um Burschen aus St. Peter handelt. Anschlie\u00dfend wird begonnen, mit Spreizer und Schere die Toten aus dem zusammengedr\u00fcckten VW Vento herauszuschneiden. Es stellt sich heraus, dass sich 3 Tote im Fahrzeug befinden. Die Burschen d\u00fcrften Genickbruch erlitten haben.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Das Fahrzeug ist vom Sellhof kommend Richtung Kirchberg gefahren. Bei einer ganz leichten Kurve geriet es ins Schleudern und krachte mit dem Dach gegen eine riesige Buche, die das Dach v\u00f6llig eindr\u00fcckte. Die drei toten Burschen befanden sich auf der R\u00fcckbank. Die Burschen waren alle im Alter zwischen 16 und 21 Jahren. Beim Unfallort tauchen noch zwei Burschen auf, die sogleich von der Rettung \u00fcbernommen werden, sie sind nur leicht verletzt.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">W\u00e4hrend des Einsatzes rufen bereits Kameraden aus St. Peter bei der Feuerwehr an, weil bereits nach ihnen gesucht wird. Nach dem Einsatz stellt sich Folgendes heraus:<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Die sechs Burschen waren in Kirchberg bei der Lodenwalke bei der Maibaumwache. Dort haben sie dann in der Fr\u00fch ein M\u00e4dchen vom Sellhof nach Hause gefahren und dort Eierspeis gegessen. In den Morgenstunden sind sie nach Hause aufgebrochen. Einer befand sich im Kofferraum und wurde beim Unfall herausgeschleudert. Er war verwirrt und rief seine Mutter an und sagte, dass sie einen Unfall gehabt h\u00e4tten, aber nicht wo. So sind die Feuerwehren St. Peter, Mariensee und Aspang ausger\u00fcckt um sie zu suchen. Ein zweiter Bursche ist Richtung Sellhof gegangen und hat beim Haus Egerer gel\u00e4utet, um nach einem Pflaster zu fragen. Herr Albin Egerer ist mit ihm zum Unfallort gegangen und hat von dort einen Notruf abgesetzt. Daraufhin wurde die FF Kirchberg alarmiert. Der Hubschrauber war bereits vor der FF am Einsatzort, da er zuvor schon \u00fcber St. Peter geflogen ist und den Unfallort gesucht hat.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Richtig schlimm wurde es f\u00fcr die Feuerwehr, als die Eltern nacheinander am Unfallort eintrafen und nur mehr ihre toten S\u00f6hne sehen konnten.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Das Fahrzeug wird von der Polizei beschlagnahmt und in der Postgarage eingesperrt. Das war notwendig, da zu diesem Zeitpunkt noch nicht festgestanden ist, wer gefahren ist.<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-accordion-item\">\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-title-1368\" class=\"elementor-tab-title\" data-tab=\"8\" role=\"button\" aria-controls=\"elementor-tab-content-1368\" aria-expanded=\"false\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon elementor-accordion-icon-left\" aria-hidden=\"true\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-closed\"><i class=\"fas fa-angle-right\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-opened\"><i class=\"fas fa-angle-up\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-accordion-title\" tabindex=\"0\">2007 bis 2014<\/a>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-content-1368\" class=\"elementor-tab-content elementor-clearfix\" data-tab=\"8\" role=\"region\" aria-labelledby=\"elementor-tab-title-1368\"><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">27. J\u00e4nner 2008: Orkan \u201ePaula\u201c<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Gro\u00dfeinsatztag f\u00fcr die FF. Der Orkan \u201ePaula\u201c fegt \u00fcber Kirchberg.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Bereits um Mitternacht f\u00e4llt in ganz Kirchberg f\u00fcr eine Stunde der Strom aus. Viele Kameraden sind am Ball des Fu\u00dfballvereins im Hotel 1000j\u00e4hrige Linde und warten schon auf die Alarmierung.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Der erste Alarm geht um 2:06 Uhr ein. Die FF r\u00fcckt blitzartig aus. Unmittelbar nach der Kurve beim Hochbeh\u00e4lter Wieden auf der St. Corona-Stra\u00dfe liegt ein Baum \u00fcber die Stra\u00dfe. Die FF zerlegt den Baum und \u00fcberpr\u00fcft die Stra\u00dfe bis nach St. Corona.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Kurz nach dem Einr\u00fccken vom Einsatz meldet die Polizei einen Baum \u00fcber die Stra\u00dfe in Friedersdorf. 3 Mann r\u00fccken mit dem neuen Mannschaftsbus und Kettens\u00e4gen aus. Kurz vor dem Ramssattel liegt ein Baum, direkt am Ramssattel ein weiterer Obstbaum. Nach dem Sattel Richtung Friedersdorf wird ein weiterer Baum entfernt. Die Polizei kommt vorbei und meldet einen weiteren bei der Kapelle vor Sch\u00f6nstadl.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Um 6:45 ruft die BAZ zum Einsatz am Wanghof mit Baum \u00fcber Stra\u00dfe. Kurz vor dem Wanghof wird der Baum zerschnitten, in den bereits ein Auto hineingefahren ist. Die FF Feistritz bringt das Auto zur Seite. Der Tank Feistritz ist in Reparatur, darum hat die FF fast kein Werkzeug zur Verf\u00fcgung.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Um 7 Uhr f\u00e4llt im ganzen Feistritztal der Strom aus. Nach dem Einr\u00fccken vom Einsatz in Feistritz wird die FF bereits von einer Privatperson alarmiert. Die Kommunikation ist schwierig, denn ohne Strom ist auch das Handynetz nicht funktionsf\u00e4hig. Das Funknetz ist auch \u00fcberlastet, weil im ganzen Bezirk 71 Feuerwehren mit 800 Mann im Einsatz sind. Auch die Sirenen sind ausgefallen. Die Verst\u00e4ndigung erfolgt haupts\u00e4chlich \u00fcber Melder.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Um 7:15 liegen wieder B\u00e4ume auf der Stra\u00dfe nach Friedersdorf. W\u00e4hrend der Lageerkundung fallen weitere B\u00e4ume. Der Einsatz wird zu gef\u00e4hrlich und es wird wieder ins Ger\u00e4tehaus einger\u00fcckt. Die Ramsstra\u00dfe wird von der Stra\u00dfenmeisterei gesperrt.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Um 8:08 Uhr wird bei Gerhard Weitzer das Dach abgedeckt. Das RLF r\u00fcckt aus und schraubt den First nieder. W\u00e4hrenddessen wird die Sperre der Stra\u00dfe nach Kranichberg veranlasst. Auch in Friedersdorf beim Haus Haselbacher ist das Dach abgedeckt. \u00dcber die BAZ wird die FF Penk\/Altendorf alarmiert, weil die FF Kirchberg nicht zufahren kann.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Um 8:40 Uhr r\u00fcckt der Landrover aus, weil das Blechdach beim Haus Jauernig davongeflogen ist und im Bach liegt. B\u00fcrgermeister Willi Fuchs wird \u00fcber die Sachlage in Kirchberg informiert.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Um 9:08 liegt ein Baum \u00fcber die Hauptstra\u00dfe bei der Ortseinfahrt auf H\u00f6he Graf Paula und ein Baum \u00fcber die St. Corona Stra\u00dfe. Die St. Corona-Stra\u00dfe wird daraufhin ab der Molzkreuzung gesperrt, von Unternberg her ist sie bereits schon l\u00e4nger gesperrt. Bei Peter Moser, Markt 40, wird das Dach des Wohntraktes provisorisch gedeckt.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Beim Liftplatz ist ein Baum auf den Schilift gest\u00fcrzt und es h\u00e4ngen Kabeln herunter. Hier ist aber kein Einsatz erforderlich. Inzwischen sind auch Traktoren mit Seilwinden im Einsatz. Um 10:30 werden alle Einsatzkr\u00e4fte ins Ger\u00e4tehaus gerufen, es findet eine Lagebesprechung und die Versorgung der Mannschaft statt.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Um 10:39 meldet Dr. Steiner-Daviau einen Sturmschaden beim Wohnhaus Markt 230. Ein Baum ist auf ein Nebengeb\u00e4ude gest\u00fcrzt. Zwei Kameraden r\u00e4umen den Baum weg. Die Stra\u00dfe Richtung Pyhra ist in der Zwischenzeit von der FF Penk\/Altendorf freigemacht worden. Bei der Zufahrt Kreuzbauern liegen 2 B\u00e4ume \u00fcber die Stra\u00dfe. Kamerad Josef Kronaus erledigt das mit seinem Traktor.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Um 12:28 liegen wieder kleinere Windbr\u00fcche auf der Ramsstra\u00dfe, auch am Eselberg gibt es Sch\u00e4den. Josef Kuntner vom Sellhof bietet seine Hilfe an und wird mit seinem Traktor dorthin geschickt. Am Eselberg scheint die Lage aussichtslos. Alle Anrainer helfen mit schwerem Ger\u00e4t (Kranwagen, Harvester, Bagger) mit. Um 13:07 meldet die BAZ, dass die Wolfgangskirche abgedeckt ist, das KDO erkundet aber nur, dass einige Ziegel bei der Sakristei fehlen.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Um 13:15 ist der Ramergraben wieder frei. Einige Bauern haben das eigenh\u00e4ndig erledigen k\u00f6nnen. Bei Pius Scherbichler im Sellhof liegt ein Baum auf einem Nebengeb\u00e4ude. Es wird festgestellt, dass mindestens 2 Seilwinden notwendig sind und das f\u00fcr die FF nicht machbar ist. W\u00e4hrenddessen ist beim Hofwald auch die Fa. Eisenhuber bei der 20KV Starkstromleitung im Einsatz. Um 15:25 liegt ein Baum in Alpeltal auf der Stromleitung.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Um 15:30 meldet die BAZ einen Baum \u00fcber Stra\u00dfe beim Friedhof Kranichberg. Der G\u00fcterweg Eselberg wird gesperrt und bleibt es auch f\u00fcr ca. 2 Wochen. Auf der Stra\u00dfe nach Friedersdorf ist wieder ein Baum umgest\u00fcrzt. Um 17:00 Uhr findet im Ger\u00e4tehaus eine weitere Lagebesprechung statt.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Alle H\u00e4user sind mit dem Auto erreichbar. Der Molzbachhof l\u00e4dt alle Kameraden auf ein warmes Essen ein. F\u00fcr den n\u00e4chsten Tag ist auch noch ein Einsatz notwendig, die Einsatzkr\u00e4fte f\u00fcr Montag werden rekrutiert.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Um 19:00 bringt OBM Osterbauer noch eine Fuhre Wasser zum Schweinestall von Julius Pichler. Um 20:00 ist der Einsatz f\u00fcr heute endg\u00fcltig beendet. Insgesamt waren es 28 Schadstellen, wobei ein ganzer Stra\u00dfenzug als eine Stelle gerechnet wird. Die FF ist von 2:00 Uhr nachts bis 20:00 Uhr fast ununterbrochen im Einsatz.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">12. August 2010: Personensuche<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Gl\u00fcck im Ungl\u00fcck hatte ein 85-J\u00e4hriger Sommergast, der in St. Corona Urlaub machte. Er fuhr mit dem Autobus nach Kirchberg, um in der Apotheke Medikamente zu kaufen. Den R\u00fcckweg will er zu Fu\u00df bestreiten.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Als die besorgten Quartiergeber am Nachmittag die Polizei verst\u00e4ndigten, da der Gast noch immer nicht zur\u00fcckgekehrt war, wird nach umfangreicher Erkundung <\/span><span style=\"font-family: Rubik;\"><span style=\"font-family: Rubik;\">die FF <\/span>verst\u00e4ndigt. Die FF Kirchberg und FF St. Corona r\u00fccken mit 34 Mann und 6 Fahrzeugen aus, um s\u00e4mtliche Wanderwege zwischen Kirchberg und St. Corona abzusuchen.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Nach vorerst vergeblicher Suche wird die Suchaktion in Richtung Feistritz ausgedehnt. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit wird der stark unterk\u00fchlte Mann auf einer steilen B\u00f6schung, gut 50 Meter unter einem Waldweg in Kalkgrub gefunden. Mittels Schaufeltrage wird er hochgetragen, und mit dem Landrover zum n\u00e4chsten Haus gebracht. Dort wartet bereits der Notarztwagen zur Erstversorgung. Danach wird er ins Krankenhaus gebracht.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">17. Mai 2012: Schuppenbrand im Kandlgraben<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Um 3 Uhr Fr\u00fch heult die Sirene. Auf der Au, beim St\u00fcberl der Familie Scherz, steht ein Holzschuppen in Vollbrand. Die Feuerwehren des Unterabschnittes, sowie die FF Otterthal und FF Aspang werden alarmiert. Durch das rasche Eintreffen der Wehren und die Brandbek\u00e4mpfung mit Atemschutz von zwei Seiten kann ein \u00dcbergreifen auf das angrenzende Wohngeb\u00e4ude verhindert werden.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">16. M\u00e4rz 2013: Frontalzusammensto\u00df zweier PKW<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Frontalzusammensto\u00df zweier PKW bei der Ortseinfahrt, H\u00f6he Koderhold-Br\u00fccke. Die FF Kirchberg trifft mit dem Vorausfahrzeug als erster am Unfallort ein und findet in einem PKW ein \u00e4lteres Ehepaar verletzt vor. Das zweite Fahrzeug, ein blauer VW-Golf, ist leer. Die verunfallten Personen sind ansprechbar und nicht eingeklemmt, jedoch verletzt. Die Fahrert\u00fcr l\u00e4sst sich jedoch nicht \u00f6ffnen. Danach ist das R\u00fcstfahrzeug mit Feuerwehrkamerad und Arzt Dr. Edler eingetroffen. Notarzt, Rettung, Polizei und FF Otterthal treffen danach am Unfallort ein.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Die FF \u00f6ffnet nach Erstversorgung der Verletzten durch die Rot-Kreuz-Einsatzkr\u00e4fte die Fahrert\u00fcr des PKW und verbringt nach Aufnahme des Unfalls durch die Polizei die beiden Wracks mit dem Gemeindelader zur KFZ-Werkst\u00e4tte Kapfenberger.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Der Unfalllenker des VW Golf f\u00e4hrt aus Otterthal kommend Richtung Kirchberg. Er kommt auf H\u00f6he der Reihenhaussiedlung Ofenbach in den Gegenverkehr und rammt das Auto des Ehepaars. Nach Augenzeugenberichten kann sich der Lenker aus seinem total besch\u00e4digten VW Golf selbst befreien und l\u00e4uft davon, als er die Blaulichter kommen sieht.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">4. Mai 2013: Hagelunwetter \u2013 140 j\u00e4hriges Jubil\u00e4um<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">140 Jahre Freiwillige Feuerwehr Kirchberg am Wechsel &#8211; ein denkw\u00fcrdiges Jubil\u00e4um.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Ein sonniger Nachmittag lie\u00df auf eine gelungene Jubil\u00e4umsfeier hoffen. Als Auftakt zur Jubil\u00e4umsfeier sollte der Einmarsch der Gastfeuerwehren um 18.30 Uhr stattfinden. Unsere Partnerfeuerwehr aus Gebelkofen in Bayern war bereits eingetroffen und alle warteten auf das Eintreffen der Ehreng\u00e4ste.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Pl\u00f6tzlich begann sich gegen 17 Uhr der Himmel zu verdunkeln und ab 17.30 Uhr setzte das Chaos ein. Ein noch nie dagewesener Hagelsturm brauste \u00fcber den Ort. Binnen weniger Minuten verwandelte sich das Ortsbild in eine Winterlandschaft.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Sintflutartige Regeng\u00fcsse begleiteten den Hagel und machten die Stra\u00dfe beinahe unpassierbar. Dennoch gelang es einigen Abordnungen der Nachbarfeuerwehren unseren Ort zu erreichen. Die meisten jedoch mussten umkehren, oder kamen gar nicht zur Ausfahrt, da nicht nur unser Ort, sondern ein Gro\u00dfteil des Abschnittes\u00a0 von diesen Wetterkapriolen betroffen war und Unwettereinsatz erforderlich war. Bereits nach kurzer Zeit kamen auch f\u00fcr unsere Feuerwehr die ersten Notrufe herein und ein Rettungstrupp musste in Einsatz gehen.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Als sich das Wetter einigerma\u00dfen beruhigt hatte, konnte nach einiger Versp\u00e4tung mit dem Festakt begonnen werden, bei dem unter anderem auch Landesrat Dr. Karl Wilfing und unser Bezirkskommandant, Landesfeuerwehrrat Josef Huber zugegen waren.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; font-size: 14pt; color: #b33534;\">28. August 2013: Verkehrsunfall Ramsstra\u00dfe<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Am Nachmittag ereignet sich ein folgenschwerer Verkehrsunfall auf der Ramsstra\u00dfe. Ein Fahrzeuglenker aus Molzegg kommt auf der Fahrt Richtung Rams vor der Abzweigung Baumthal ins Schleudern und f\u00e4hrt mit der Beifahrerseite gegen das talseitige Br\u00fcckengel\u00e4nder. Die Gel\u00e4nderholme fahren in den Suzuki-Jeep ein und durchstechen die Bauchdecke des Lenkers. Sein Beifahrer kann sich trotz einer offenen Ferse aus dem Wrack befreien und alarmiert mit seinem Handy. Die Person in der Notrufstelle hat ihm so klare Anweisungen gegeben, was er mit den D\u00e4rmen, die aus dem Bauch des Lenkers traten, machen soll, dass er dementsprechend alles richtig gemacht hat. Der Fahrer ist w\u00e4hrend des ganzen Einsatzes ansprechbar. Gro\u00dfe Hilfe leistet auch Gemeindearzt Dr. Rieck, der nach der Feuerwehr als 2. Fahrzeug rasch eintraf und die Erstversorgung vornehmen kann. Der schwierige Einsatz dauert mehrere Stunden.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Der Lenker ist so schwer verletzt, dass er \u00fcber eineinhalb Stunden von den \u00c4rzten versorgt werden muss, um \u00fcberhaupt transportf\u00e4hig zu werden. Zwischenzeitlich verlor er dann auch das Bewusstsein. Es bestand akute Lebensgefahr. Aus 5 Rot-Kreuz-Rucks\u00e4cken wird s\u00e4mtliches Verbandmaterial verbraucht! Nach Aussage der \u00c4rzte h\u00e4tte keine weitere Person schwer verletzt sein d\u00fcrfen, zwei Personen h\u00e4tten sie nicht durchgebracht! Und so konnte sich alles auf den Fahrer konzentrieren, der bereits nach ein paar Wochen Krankenhausaufenthalt zum Herbstfest der FF (zu seiner und zur gro\u00dfen Freude aller Feuerwehrkameraden, die den Einsatz miterlebten) als Gast gekommen ist.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; font-size: 14pt; color: #b33534;\">12. Juni 2014: Brand in Molzegg<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Gegen 13:30 Uhr heulen in Kirchberg und Umgebung die Sirenen! Grund ist ein Brand beim landwirtschaftlichen Anwesen Bauer vulgo Lux in Molzegg. Laut Alarmierung soll ein Dieseltank in Vollbrand stehen. Bereits auf der Anfahrt ist die schwarze Rauchs\u00e4ule von weitem sichtbar.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Beim Eintreffen der ersten L\u00f6schmannschaften steht ein landwirtschaftliches Nebengeb\u00e4ude in Vollbrand. Durch die enorme Hitzeentwicklung steht auch eine B\u00f6schung bereits in Brand. Da sich in dem Nebengeb\u00e4ude neben einem Fahrzeug, diversen Maschinen und Ger\u00e4te auch ein Dieseltank, mehrere Gasflaschen und Spraydosen befinden, herrscht akute Explosionsgefahr. Weiters droht das Feuer auf das wenige Meter entfernte Wohnhaus \u00fcberzugreifen. Unter Atemschutz werden die Gef\u00e4hrdungsstellen gek\u00fchlt und das Wohnhaus gesch\u00fctzt. Da beim Brandobjekt akuter L\u00f6schwassermangel herrscht, wird eine Zubringerleitung von einem entfernten Hydranten aufgebaut. Zus\u00e4tzlich werden Tankl\u00f6schfahrzeuge (FF Aspang, Raach und Otterthal) nachalarmiert, um einen Tankwagen Pendelverkehr einzurichten.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Immer wieder kommt es wegen der Spraydosen zu kleineren Detonationen. Durch den raschen und gezielten Einsatz k\u00f6nnen das Wohnhaus und weitere naheliegende Objekte vor den Flammen gesch\u00fctzt werden. Das Nebengeb\u00e4ude brennt jedoch vollst\u00e4ndig nieder. Auch das Fahrzeug und diverse Maschinen und Ger\u00e4te wurden vom Feuer komplett zerst\u00f6rt.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Um 15:49 Uhr kann Brand Aus gegeben werden. Durch die hohe Brandbelastung wird auch eine Stromleitung besch\u00e4digt. Verletzt wurde gl\u00fccklicherweise niemand. Insgesamt sind 7 Feuerwehren mit rund 80 Mitgliedern im Einsatz. Die Brandursache ist nicht bekannt.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Bei diesem Einsatz traten mehrere Erschwernisse ein: beim Gymnasium Sachsenbrunn fand eine Veranstaltung mit 1000 Sch\u00fclern statt, bei dem alle Feuerwehren des Feistritztales vertreten waren. Bei der Alarmierung wurde eine falsche Adresse angegeben (Molzegg 1 statt 11). Dadurch fuhr die FF Kirchberg zuerst Richtung Kreuzbauern und musste erst nachfragen und anschlie\u00dfend wenden. Der Brand war derma\u00dfen gro\u00df, dass ein Vorbeifahren weiter nach Molzegg nicht m\u00f6glich war und somit einige Hydranten oder der L\u00f6schteich bei Josef Tauchner nicht herangezogen werden konnten. Der eingerichtete Pendelverkehr hatte bei den engen Platzverh\u00e4ltnissen einige Schwierigkeiten.<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-accordion-item\">\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-title-1369\" class=\"elementor-tab-title\" data-tab=\"9\" role=\"button\" aria-controls=\"elementor-tab-content-1369\" aria-expanded=\"false\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon elementor-accordion-icon-left\" aria-hidden=\"true\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-closed\"><i class=\"fas fa-angle-right\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-opened\"><i class=\"fas fa-angle-up\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-accordion-title\" tabindex=\"0\">2015 bis 2018<\/a>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-content-1369\" class=\"elementor-tab-content elementor-clearfix\" data-tab=\"9\" role=\"region\" aria-labelledby=\"elementor-tab-title-1369\"><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">3. Juli 2015: Vollbrand bei Riegler, Alpeltal<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Am Vormittag sehen viele Kirchberger eine Rauchs\u00e4ule vor Otterthal aufsteigen. W\u00e4hrend der Kommandant sich auf die Suche nach dem Brandherd begibt, heulen bereits die Sirenen. Einige Kameraden befinden sich bereits im Feuerwehrhaus und sind umgehend einsatzbereit.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Beim Eintreffen am Einsatzort, Riegler Ernst in Alpeltal, steht das Wirtschaftsgeb\u00e4ude bereits in Vollbrand. Es wird sofort mit dem Retten aus den angrenzenden Wohngeb\u00e4uden begonnen. Ein Problem stellt die L\u00f6schwassersituation vor Ort dar. Der Sumpersbach ist bereits mit einer Pumpe leergesaugt. Es muss ein Pendelverkehr mit Tankwagen eingerichtet werden.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Im Wirtschaftsgeb\u00e4ude befindet sich abgelagertes Stroh und Heu, das heraus muss. Dazu werden Kr\u00e4ne aus Neunkirchen und von der Fa. Schneeweis angefordert. Auch die benachbarten Landwirte Riegler und Leopold helfen mit ihren Maschinen beim Einsatz mit. Da die Rauchentwicklung erheblich ist, muss der gesamte L\u00f6schangriff unter Verwendung von Atemschutz erfolgen. Erschwerend kommt f\u00fcr die Kameraden hinzu, dass es extrem hei\u00df ist und die Sonne herunterbrennt. Kamerad Heinz K\u00f6ck \u00fcbernimmt die Versorgung der Einsatzkr\u00e4fte.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Durch den raschen und effizienten Einsatz k\u00f6nnen das Wohngeb\u00e4ude und ein Hackgutlager gerettet werden. Das Wirtschaftsgeb\u00e4ude brennt bis auf die Grundmauern nieder.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Der Brandeinsatz nimmt den ganzen Tag in Anspruch, am Abend und in der Nacht sind noch Nachl\u00f6scharbeiten zu erledigen. Noch am Brandtag kommt eine Polizeieinheit zur Brandursachenermittlung. Da das Schadensausma\u00df sehr gro\u00df ist, kommt am Sonntag darauf eine Spezialeinheit des Bundeskriminalamtes aus Wien. Die FF hilft bei der Brandursachenermittlung mit. Einige Dachbalken drohen auf die Brandursachenermittler abzust\u00fcrzen. Diese werden einzeln entfernt.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Gl\u00fccklicherweise wurde niemand verletzt, auch keine Tiere kamen zu Schaden. Insgesamt sind 10 Feuerwehren bei diesem Gro\u00dfbrand in Einsatz.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">24. Dezember 2015: Brandeinsatz am Heiligen Abend<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Am Heiligen Abend um 18.11 Uhr wurde seitens der BAZ Gro\u00dfalarm B4 gemeldet: Brand eines landwirtschaftlichen Objektes in Feistritz-Steinbichl mit vermutlich eingeschlossener Person. Die Feuerwehren des Unterabschnittes 3, Kirchberg, Feistritz und St. Corona, sowie die FF Aspang r\u00fccken unverz\u00fcglich aus. Auch Polizei und Rettung werden verst\u00e4ndigt.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Beim Eintreffen der ersten Einsatzkr\u00e4fte, kann sofort Entwarnung gegeben werden. Der betreffende Hausbesitzer hat hinter seinem Wohnhaus am freien Feld ein gro\u00dfes Feuer entz\u00fcndet. Durch den hellen Feuerschein in der stockdunklen Nacht, vermuteten die Bewohner auf der gegen\u00fcberliegenden Seite des Feistritztales (Hinterleiten) einen Wohnhausbrand und alarmierten die Einsatzkr\u00e4fte.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Die Feuerwehren St. Corona und Aspang werden noch auf der Anfahrt storniert, FF Feistritz und Kirchberg l\u00f6schen das Feuer (laut Angaben des Hausbesitzers ein \u201eWintersonnwendfeuer\u201c, jedoch nicht angemeldet) ab. Nach der polizeilichen Aufnahme kann wieder einger\u00fcckt werden. Die FF Kirchberg ist mit TLF und HLF2 ausgefahren. Insgesamt waren zu diesem denkw\u00fcrdigen Einsatz 40 Kameraden (das ist mehr als die H\u00e4lfte aller aktiven Kameraden) ins Feuerwehrhaus geeilt.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">3. April 2016: Jungwaldbrand Obere Wieden<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Familie Wolf in Alpeltal (Obere Wieden) verbrennt auf dem Feld einen K\u00e4ferbaum. Am Nachmittag frischt b\u00f6iger Wind auf. Dieser tr\u00e4gt die Funken gut 30 Meter weit in eine benachbarte Jungwaldkultur. Das dort hoch stehende, trockene Gras f\u00e4ngt sofort Feuer. Fam. Wolf ersucht die FF, sich das anzuschauen, worauf der Kommandant sofort den Alarm zum Kleinbrand gibt. Bereits auf der Anfahrt ist erkennbar, dass Rauchschwaden aufsteigen und die B\u00e4ume bereits 5 m hoch brennen. Es werden sofort die umliegenden Feuerwehren nachalarmiert. Die Feuerwehren Feistritz, Raach und Otterthal richten einen Pendelverkehr mit Tankw\u00e4gen ein, da es in diesem Gebiet kein L\u00f6schwasser gibt. Ein benachbarter Landwirt bringt auf den noch nicht betroffenen Fl\u00e4chen G\u00fclle auf, um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Es ist gut ein halber Hektar vom Brand betroffen. Die FF Kirchberg kann den Brand mit mehreren Rohren bek\u00e4mpfen. Die Nachl\u00f6scharbeiten gestalten sich als langwierig, da der verbrannte Bereich mehrmals abgegangen und nachgel\u00f6scht werden muss. Nach rund 2,5 Stunden kann der Einsatz beendet werden.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">11. September 2017: Brand einer Lagerh\u00fctte<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">N\u00e4chtlicher Sirenenalarm. Bei der ehemaligen G\u00e4rtnerei Tauchner brennt eine blecherne Gartenh\u00fctte. In der H\u00fctte ist Werkzeug und Material f\u00fcr den Gartenbaubetrieb gelagert. Die Rauchentwicklung ist enorm, mehrere Knallger\u00e4usche durch berstende Spraydosen sind zu h\u00f6ren. Die FF ist blitzartig an der Einsatzstelle und beginnt mit der Brandbek\u00e4mpfung. Die Brandbek\u00e4mpfung erfolgt unter schwerem Atemschutz. In der H\u00fctte befinden sich viele Tauchpumpen aus Kunststoff und viele Kunststoffrohre. Dadurch entsteht extrem viel Rauch. Das Feuer wird niedergeschlagen. Die Wasserversorgung erfolgt erstmals aus dem neuen Hydranten in der neuen Siedlung hinter dem Billa-Markt auf den List-Gr\u00fcnden.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Zum Einsatz werden 5 Feuerwehren alarmiert, die alle gekommen sind. Ihr Einsatz war aber nicht erforderlich. Mit dem Tank und R\u00fcst Kirchberg kann ein Gartenger\u00e4teraumbrand leicht beherrscht werden, au\u00dferdem ist durch den Bach und Hydranten genug L\u00f6schwasser an dieser Stelle vorhanden.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Am n\u00e4chsten Tag haben die Brandursachenermittler der Polizei festgestellt, dass der Brand durch Ladeger\u00e4te von Akku-Bohrschraubern ausgel\u00f6st wurde.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; font-size: 12pt; color: #b33534;\">29. Oktober 2017: Brandeinsatz im Kuttergraben<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Einige Kameraden sind nach einem Sturmeinsatz in Lehen noch im Feuerwehrhaus, als die Sirene zu heulen beginnt. Die Feuerwehr wird zu einem Brandeinsatz nach Molzegg 58 gerufen. Die Feuerwehr f\u00e4hrt sofort richtig in den Kuttergraben und ist blitzartig vor Ort. Dort steht die Gartenh\u00fctte von Wilfried Obermoser in Vollbrand. Das Problem: Die Gartenh\u00fctte ist unmittelbar an der Westseite des Wohnhauses angebaut. Als die Feuerwehr eintrifft, beginnt gerade der Vollw\u00e4rmeschutz aus Styropor zu schmelzen und die Dachsparren fangen Feuer. Die FF schl\u00e4gt unter Einsatz von Atemschutz das Feuer sofort nieder und kann ein \u00dcbergreifen auf das Wohnhaus verhindern. Die Gartenh\u00fctte brennt vollst\u00e4ndig nieder.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Die FF wurde von den Feuerwehren Feistritz, Otterthal und Aspang unterst\u00fctzt. Die Feuerwehr Kirchberg hat mit schwerem Atemschutz neben dem Brandherd gearbeitet und eine Feuerwache aufgestellt. Mit der W\u00e4rmebildkamera der FF Feistritz wird die Fassade auf innenliegende Brandstellen untersucht. Mit dem Druckbel\u00fcfter wird im Wohngeb\u00e4ude der eingedrungene Brandrauch beseitigt.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Die Familie Obermoser wurde durch ihren Hund geweckt! Als Brandursache wurde eine Selch, die in der H\u00fctte in Betrieb war, festgestellt.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; color: #b33534; font-size: 12pt;\">12. Juni 2018: Hochwassereins\u00e4tze<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Wie in der Wettervorschau prognostiziert, trifft am Nachmittag ein schweres Unwetter den Bezirk Neunkirchen. Mehrere intensive Regeng\u00fcsse gehen \u00fcber dem R\u00fccken zwischen Schwarzatal und Feistritztal (Raach bis Hochegg) nieder.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Die Feuerwehr ist von den fr\u00fchen Nachmittagsstunden bis in die sp\u00e4ten Abendstunden damit besch\u00e4ftigt, Keller auszupumpen, die Landesstra\u00dfe im Bereich Au (Kandlgraben), Gemeindegrenze zu Feistritz, freizumachen, und Hilfeleistung in Otterthal zu erbringen. In den Abendstunden werden noch Sands\u00e4cke f\u00fcr kommende Regenf\u00e4lle vorbereitet.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Die Regenf\u00e4lle und die Sch\u00e4den nehmen ein solches Ausma\u00df an, dass von der Bezirkshauptmannschaft der Bezirk zum Katastrophengebiet erkl\u00e4rt wird. Bis zu 76 Feuerwehren stehen im Einsatz (der gesamte Bezirk hat 94 Feuerwehren).<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Am n\u00e4chsten Tag beginnen die Aufr\u00e4umarbeiten mit Gro\u00dfger\u00e4t von allen umliegenden Erdbauern und Fr\u00e4chtern. Am Nachmittag f\u00e4ngt es wieder stark zu regnen an. Die Arbeiten im Bereich hinter den H\u00e4usern nach dem K\u00f6ck-Riegel (Weinzettl bis Scherz) wo am Vortag eine Mure abgegangen ist, m\u00fcssen wegen der gro\u00dfen Gefahr des Nachrutschens sogar eingestellt werden. Am Kandlgrabenbach wird versucht, den Bach unter der Landesstra\u00dfe durchzubringen. Doch durch die heftigen Regenf\u00e4lle kommt es erneut zur \u00dcberflutung der Landesstra\u00dfe. Die Feuerwehr hilft mit, die Stra\u00dfe zu sperren, frei zu machen und zu reinigen. Au\u00dferdem wird bei Frau Kernbeis der Keller ausgepumpt.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\"font-family: Rubik; font-size: 12pt; color: #b33534;\">29. Oktober 2018: Sturmeins\u00e4tze<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Das lange Wochenende vom 26. Oktober bis 28. Oktober brachte einen gro\u00dfen Wetterumschwung. In ganz \u00d6sterreich regnet es. Im S\u00fcden (K\u00e4rnten und Osttirol) kommen \u00fcber 400 l Regen in drei Tagen zusammen und ein dementsprechend verheerendes Hochwasser. Im Semmering-Rax-Gebiet treffen als Ausl\u00e4ufer noch Sturmb\u00f6en ein. Diese treffen auch Kirchberg, den H\u00f6henzug Raach-Rams-Friedersdorf am Montagabend bis in die Morgenstunden des Dienstags 30. Oktober.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Die Feuerwehr wird ab 20.30 Uhr zu Eins\u00e4tzen gerufen. Alle betreffen B\u00e4ume \u00fcber der Ramsstra\u00dfe. Zuerst auf H\u00f6he Hermannsh\u00f6hle, dann bei der Fleischhacker-Kapelle und sp\u00e4ter dann am Ramssattel Richtung Friedersdorf und Goldberg (Raach).<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Auch das Stromnetz der Firma Eisenhuber wird stark in Mitleidenschaft gezogen, sodass stundenweise Stromausf\u00e4lle zu verzeichnen sind. Manche Teile des Feistritztals haben bis am Dienstagvormittag keinen Strom.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: Rubik;\">Am Dienstag, gegen 5 Uhr in der Fr\u00fch, kommen die n\u00e4chsten Notrufe. Die Feuerwehr schneidet die Ramsstra\u00dfe frei. Dann f\u00e4hrt sie weiter Richtung Goldberg und beginnt zu s\u00e4gen. Da aber der Sturm besonders stark ist, die Stra\u00dfe nur ein ganz geringes Verkehrsbed\u00fcrfnis aufweist, wird der Einsatz wegen der gro\u00dfen Gefahr f\u00fcr die eingesetzte Mannschaft abgebrochen. Dar\u00fcber wird die Stra\u00dfenmeisterei Gloggnitz und Polizei informiert. Die FF r\u00fcckt ein. Gegen 7 Uhr kommt noch ein Alarm. Dieser betrifft aber das Einsatzgebiet der FF Penk-Altendorf und die Feuerwehr Kirchberg kommt nicht zum Einsatz. Am Dienstag zu Mittag beruhigt sich das Wetter.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit der Gr\u00fcndung unserer Feuerwehr werden alle Eins\u00e4tze im Buch \u201eStatistik der Rettungsarbeiten der Freiwilligen Feuerwehr zu Kirchberg am Wechsel\u201c und nachfolgend in der \u201eChronik der Freiw. 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