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Grabenübung 08.10.2011

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So wie Seinerzeit, im Jahre 1897, trafen sich die Feuerwehren Otterthal, Feistritz und Kirchberg am Wechsel beim Kreuzbauern in Molzegg, um gemeinsam einen Brand in einem Wirtschaftsgebäude zu löschen. Diesmal war es eine Übung, damals ein dramatischer Einsatz, bei dem zwei Bauernhöfe eingeäschert wurden und dabei fünf Hausbewohner ihr Leben verloren.

War es vor 114 Jahren ein Pferdegespann, das über einen steilen, holprigen Karrenweg die Handspritze, Löscheimer und Einreisswerkzeuge zum Brandplatz transportierte, die Mannschaft größtenteils zu Fuß anmarschieren musste, so können heute über einen Güterweg die Tanklöschfahrzeuge samt Mannschaft in kürzester Zeit eingreifen. Trotzdem dauert die Anmarschzeit, gerechnet ab Alarmierung, auf Grund der Entfernung noch an die 20 Minuten.

Damals traf die Feuerwehr nach einer Stunde, die weiteren nach eineinhalb bzw. 2 Stunden ein. Heutzutage sind innerhalb einer halben Stunde die gesamten Einsatzkräfte vor Ort.

Feuerwehr Kirchberg fuhr planmäßig zum Übungsobjekt und begann mit dem Schützen des Wohnhauses. Die nachfolgenden Feuerwehren Otterthal und Feistritz wurden mit einem fingierten Verkehrsunfall am Anfahrtsweg überrascht und mussten zuerst eine Technische Hilfeleistung mit Spreizer und Schere durchführen, ehe sie zum Übungsobjekt vordringen konnten.

Bei der Übungsbesprechung wurde unter anderem darauf hingewiesen, dass dieses Gehöft über keine Brandabschnitte verfügt. Da nach wie vor keine geeigneten Löschwasserreserven bei diesen Gehöften sind, ist nur die Errichtung eines Pendelverkehrs mit Tankfahrzeugen möglich. Die nächste, brauchbare Wasserentnahmestelle liegt etwa 1,7 Kilometer entfernt (Luftlinie), Höhenunterschied sicher an die 250 Meter.

Kommandant Michael Morgenbesser begrüßte die Übungsteilnehmer und -beobachter sowie den Bürgermeister von Kirchberg Dr.Willibald Fuchs und dankte für ihr Erscheinen, sowie für die Mitarbeit der Mannschaft. Ein besonderer Dank ging an Peter Schweighofer, welcher sein Gebäude für Übungszwecke zur Verfügung stellte.

Die Übungsbeobachter Brandrat Josef Stickelberger und HBI Josef Heissenberger bedankten sich für die Ausarbeitung und Durchführung dieser Übung. Die gute Zusammenarbeit hatte zu einem raschen Übungserfolg geführt.
 
Grabenuebung 
(Mehr Fotos gibt es bei einem Klick auf das Bild) 
 

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(C) Fliesenstadt

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